Madonna di Campiglio, Pinzolo, Val di Sole, Pejo, Tonale 2018/19

vetriolo
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Re: Madonna di Campiglio, Pinzolo, Val di Sole, Pejo, Tonale 2018/19

Beitrag von vetriolo » 03.02.2019 - 14:47

wutti hat geschrieben: 03.02.2019 - 14:13 Für mich leider unverständlich. Wer sich selbst abseits der gesicherten Pisten in Gefahr bringt, ist selber schuld - aber die Bergretter müssen die Dödel wieder rausholen. Sorry, aber da geht Sicherheit vor Spaß, auch wenn ich mit der Meinung vielleicht recht allein bin...
Was soll dieser unsinnige und geistlose Flame? Ich kenne das Gebiet genau und fahre bei so viel Neuschnee nur auf ungefährdeten Hängen, neben der Piste, unter dem Lift oder im Wald. Als ausgebildeter Trainer und mit absolviertem Bergrettungskurs weiß ich wohl einzuschätzen, was ich mache. Wenn man gänzlich ahnungslos in der Materie ist, sollte man sich mit derlei Kommentaren zurückhalten.

Als Ergänzung sei hier angemerkt, dass gestern und heute in Pejo sowohl die Abfahrt am Funifor von 3000 Metern runter als auch die Talabfahrt in den Ort gesperrt sind, während die ungewalzte Freeride-Strecke durch den Tiefschnee bis ins Tal offiziell geöffnet ist. So kann es eben auch bei solchen Bedingungen sein.


wutti
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Re: Madonna di Campiglio, Pinzolo, Val di Sole, Pejo, Tonale 2018/19

Beitrag von wutti » 03.02.2019 - 16:51

vetriolo hat geschrieben: 03.02.2019 - 14:47
wutti hat geschrieben: 03.02.2019 - 14:13 Für mich leider unverständlich. Wer sich selbst abseits der gesicherten Pisten in Gefahr bringt, ist selber schuld - aber die Bergretter müssen die Dödel wieder rausholen. Sorry, aber da geht Sicherheit vor Spaß, auch wenn ich mit der Meinung vielleicht recht allein bin...
Was soll dieser unsinnige und geistlose Flame? Ich kenne das Gebiet genau und fahre bei so viel Neuschnee nur auf ungefährdeten Hängen, neben der Piste, unter dem Lift oder im Wald. Als ausgebildeter Trainer und mit absolviertem Bergrettungskurs weiß ich wohl einzuschätzen, was ich mache. Wenn man gänzlich ahnungslos in der Materie ist, sollte man sich mit derlei Kommentaren zurückhalten.

Als Ergänzung sei hier angemerkt, dass gestern und heute in Pejo sowohl die Abfahrt am Funifor von 3000 Metern runter als auch die Talabfahrt in den Ort gesperrt sind, während die ungewalzte Freeride-Strecke durch den Tiefschnee bis ins Tal offiziell geöffnet ist. So kann es eben auch bei solchen Bedingungen sein.
Dann haben wir uns beide missverstanden: Ich hab aus deinem Bericht rausgelesen, dass du "abseits der Piste", also in ungesichertem und nicht freigegebenem Gebiet fährst - und das ist bei Lawinengafahr fahrlässig, unabhängig vom Können, von der Gebietskenntnis und der Ausbildung. Da bin ich gerne weiterhin geist- und ahnungslos :lach:
Dass es natürlich auch freigegebene Freeride-Strecken gibt, steht ja außer Frage, das habe ich auch nicht kritisiert. Dabei wünsche ich dir natürlich viel Spaß. :D

Gruß
wutti

vetriolo
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Re: Madonna di Campiglio, Pinzolo, Val di Sole, Pejo, Tonale 2018/19

Beitrag von vetriolo » 03.02.2019 - 17:45

wutti hat geschrieben: Ich hab aus deinem Bericht rausgelesen, dass du "abseits der Piste", also in ungesichertem und nicht freigegebenem Gebiet fährst - und das ist bei Lawinengafahr fahrlässig, unabhängig vom Können, von der Gebietskenntnis und der Ausbildung. Da bin ich gerne weiterhin geist- und ahnungslos
Letzteres glaube ich Dir sofort, es zeugt von Bildungsrenitenz, wenn man derlei Äußerungen absondert. Also nochmal für totale Anfänger: Die Lawinengefahr ist spezifisch für jeden einzelnen Hang, inforniere dich mal bei einem Ausbilder vom Alpenverein, Skiverband oder anderen Organisationen, bevor du solchen Unfug postest. Es bleibt dir unbenommen, geist- und ahnungslos zu bleiben, es kann und will ja nicht jeder schlau werden.

Es wurde hier in zahlreichen Beiträgen über die Risiken des Fahrens abseits der Piste alles durchgekaut, u.a hier: viewtopic.php?f=37&t=60801. Man kann im Gelände genauso sicher fahren wie auf der Piste, wenn man genügend Ausbildung und Erfahrung sowie das entsprechende Equipment hat. Es gibt anders als bei der genannten Freeride-Route in Pejo und wie hier im Forum schon oft genug erklärt, meist kein "freigegebenes und gesichertes Gelände", sondern man muss eben, genau wie auf den Pisten, schauen, dass man nur das macht, wo man die Gefahr hinreichend minimieren kann. Wer keine Ortskenntnis hat, der kann beim Liftpersonal oder der Bergrettung nachfragen, wo es hinreichend sicher ist, die geben gerne Auskunft darüber, was geht und was nicht. Es gehen wie heute am Sella-Pass auch Lawinen auf "sicheres" Terrain wie Pisten, Straßen oder Wanderwege ab, im Gebirge bleibt immer ein Restrisiko.

Das Gelände am Monte Vigo in Marilleva und am Genziana in Madonna ist auch bei allgemeiner LWS 4 weitestgehend sicher. Da, wo es das nicht ist, wird wie gestern an der Piste Little Grizzly deutlich sichtbar abgesperrt.und es sind Lawinenwarnschilder aufgestellt. Das einzige Schneebrett, das dort in den letzten Jahren abging, fiel übrigens direkt neben der Bergstation des Sessellifts Genziana auf die offene Piste.

wutti
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Re: Madonna di Campiglio, Pinzolo, Val di Sole, Pejo, Tonale 2018/19

Beitrag von wutti » 03.02.2019 - 19:16

vetriolo hat geschrieben: 03.02.2019 - 17:45
wutti hat geschrieben: Ich hab aus deinem Bericht rausgelesen, dass du "abseits der Piste", also in ungesichertem und nicht freigegebenem Gebiet fährst - und das ist bei Lawinengafahr fahrlässig, unabhängig vom Können, von der Gebietskenntnis und der Ausbildung. Da bin ich gerne weiterhin geist- und ahnungslos
Letzteres glaube ich Dir sofort, es zeugt von Bildungsrenitenz, wenn man derlei Äußerungen absondert. Also nochmal für totale Anfänger: Die Lawinengefahr ist spezifisch für jeden einzelnen Hang, inforniere dich mal bei einem Ausbilder vom Alpenverein, Skiverband oder anderen Organisationen, bevor du solchen Unfug postest. Es bleibt dir unbenommen, geist- und ahnungslos zu bleiben, es kann und will ja nicht jeder schlau werden.

Es wurde hier in zahlreichen Beiträgen über die Risiken des Fahrens abseits der Piste alles durchgekaut, u.a hier: viewtopic.php? f=37&t=60801. Man kann im Gelände genauso sicher fahren wie auf der Piste, wenn man genügend Ausbildung und Erfahrung sowie das entsprechende Equipment hat. Es gibt anders als bei der genannten Freeride-Route in Pejo und wie hier im Forum schon oft genug erklärt, meist kein "freigegebenes und gesichertes Gelände", sondern man muss eben, genau wie auf den Pisten, schauen, dass man nur das macht, wo man die Gefahr hinreichend minimieren kann. Wer keine Ortskenntnis hat, der kann beim Liftpersonal oder der Bergrettung nachfragen, wo es hinreichend sicher ist, die geben gerne Auskunft darüber, was geht und was nicht. Es gehen wie heute am Sella-Pass auch Lawinen auf "sicheres" Terrain wie Pisten, Straßen oder Wanderwege ab, im Gebirge bleibt immer ein Restrisiko.

Das Gelände am Monte Vigo in Marilleva und am Genziana in Madonna ist auch bei allgemeiner LWS 4 weitestgehend sicher. Da, wo es das nicht ist, wird wie gestern an der Piste Little Grizzly deutlich sichtbar abgesperrt.und es sind Lawinenwarnschilder aufgestellt. Das einzige Schneebrett, das dort in den letzten Jahren abging, fiel übrigens direkt neben der Bergstation des Sessellifts Genziana auf die offene Piste.
Sorry, ich lass dir doch den Spaß und die Freiheit zu fahren, wo du willst. Ich hab lediglich meine Meinung geäußert und nach deiner ersten Antwort sogar relativiert - übrigens ohne zu beleidigen. Genießen wir doch einfach beide weiter in Ruhe den Winter - wir wollen doch alle das Gleiche: Spaß beim Skifahren.

Gruß
wutti

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Re: Madonna di Campiglio, Pinzolo, Val di Sole, Pejo, Tonale 2018/19

Beitrag von vetriolo » 03.02.2019 - 20:24

Du kannst natürlich posten, was du willst, wenngleich es manchmal nervig ist, wenn absolute Laien sich zu Themen aüßern, wo halt ohne jede Sachkenntnis kein sinnvoller Dialog möglich ist. Wenn Leute meinen, der Feuerwehr erklären zu müssen, wie man löscht, sollen sie es meinetwegen machen. Eine völlig falsche und laienhafte Äußerung wird auch relativiert nicht richtiger und Sachlichkeit kommt zudem ohne Empörungsgehabe und "Dödel" aus.
Ich habe mich in anderen Posts durchaus kritisch zu den Freeridern geäußert, die sich unvorsichtig und dumm verhalten, da besteht kein Dissens, dass sowas nicht gut ist und eben zuweilen böse endet. Als geübter und reglemäßiger Offpiste-Fahrer sieht man aber meist schnell, wenn da jemand gerne irres Risiko eingeht. Dass auch manchmal erfahrene Leute im Gelände Fehler machen, kommt vor, aber auch Ski- und Snowboardlehrer stoßen schon mal auf der Piste zusammen.
wutti hat geschrieben: 03.02.2019 - 19:16Genießen wir doch einfach beide weiter in Ruhe den Winter - wir wollen doch alle das Gleiche: Spaß beim Skifahren.
Da sind wir uns ja wenigstens einig.

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Re: Madonna di Campiglio, Pinzolo, Val di Sole, Pejo, Tonale 2018/19

Beitrag von vetriolo » 04.02.2019 - 23:26

Bericht vom Tonale heute hier: viewtopic.php?f=48&t=61102
Jetzt endlich auch die Alpino-Abfahrt offen, war ja außer der Angelo die einzige, die noch fehlte, dazu die Pisten alle gut präpariert und am Mittag wenig zerfahren obwohl recht weich. Bedingungen On- wie Offpiste sind so gut wie selten, nur etwas zu langsam war es abseits für einige flachere Passagen.

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Re: Madonna di Campiglio, Pinzolo, Val di Sole, Pejo, Tonale 2018/19

Beitrag von vetriolo » 06.02.2019 - 23:54

Pejo heute: viewtopic.php?f=48&t=61129

Schneeverhältnisse waren wieder mal "invertiert", oben auf 3000m der Schnee abseits der Piste etwas obendrauf etwas festgefroren, weiter unten durchweg pulvrig, Piste überall weich aber trotzdem schnell und griffig, Schwünge ließen sich gut ziehen. In der Krustenpampe immer ist halt oben bleiben angesagt, mit breitem Gerät und richtigem Tempo war das aber kein Problem. Trotz Andrangs am Morgen kein Verschleiß auf den Abfahrten, auch nachmittags alles noch bestens zu fahren, die Pisten auch nie zu voll, es verteilt sich halt. So hoch ist die Kapazität vom Funifor nicht, die Talabfahrt war sogar vergleichsweise leer.


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Re: Madonna di Campiglio, Pinzolo, Val di Sole, Pejo, Tonale 2018/19

Beitrag von vetriolo » 16.05.2019 - 22:34

Am Tonale gibt es zum Saisonfinale nahezu tiefwinterliche Verhältnisse, -5 Grad im Tal morgens, wieder mal Neuschnee satt, kein Firn sondern der Temperatur entsprechend Pulver. Schneehöhe mit 5m ist eher defensiv gemessen, da sind fast alle Konturen in der Landschaft verschwunden. Offpiste im Mai hat man nicht so oft, wie am ersten Tag im November keine einzige Abfahrt komplett auf der Piste geschafft. Der Schnee reichte locker noch runter bis zum Pass, die Abfahrt war aber nicht mehr offen, sind aber natürlich trotzdem viele runter, zumal hier immer einige Tourengeher unterwegs sind. Selbst die Offpiste-Route im Val Presena wurde noch gefahren. Schade dass die Saison am Sonntag zu Ende ist, der Schnee würde locker bis weit in den Juni reichen, aber es kommt wie anderswo eben kaum noch jemand. Ohne das Dutzend Stangenfahrer und ebensoviele Skilehrerkursteilnehmer waren viellicht 20 bis 30 Leute im Gebiet.

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