***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 29.02.-02.03.20 - Goderdzi Pass - Skiimobilienblase von Batumi?

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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 28.02.20 Anreise Goderdzi + Batumi

Beitrag von Skifreak_1 » 22.05.2020 - 13:19

Lieber Arlbergfan, Du hast eine tolle Reise gemacht in ein Land, dass aufgrund der geografischen Gegebenheiten viele tolle Skimöglichkeiten bieten sollte.
Jetzt bin ich neugierig auf den restlichen Reisebericht. Ich wollte nachfragen, man die nächste Berichte erscheinen. In Goderdzi soll es tolle Catskiing-Angebote und Möglichkeiten geben. Hast Du davon etwas mitbekommen? Wie ist das Preisleistungsverhältnis dort? Hast Du auch etwas von den Ausbauplänen in den Skigebieten mitbekommen? Was sind die nächsten Pläne und wann werden diese umgesetzt?
Freue mich schon auf die neuen Berichte von Dir aus einem "Wild East Land" aus Skifahrersicht :D :D :D
Viele Grüße
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***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 29.02.-02.03.20 - Goderdzi Pass - Skiimobilienblase von Batumi?

Beitrag von Arlbergfan » 03.10.2020 - 14:23

Wieso lässt die Motivation den Reisebericht zu Ende zu schreiben eigentlich immer genau mit dem Sommerbeginn nach? Hmm - muss wohl an den Außentemperaturen liegen. Die sind jetzt eher wieder winterlich, so dass ich heute den letzten Teilbericht unseres Georgien Abentuers mit dem Skifahren am Goderdzi Pass beenden kann.

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Am Anfang unserer Reiseplanung nahmen wir uns vor, 2 Gebiete in Georgien anzuschauen. Bei so Skiexkursionsreisen geht es ja auch darum, möglichst einen Gesamteindruck vom Land zu bekommen und nicht nur eine Ecke zu sehen. Wir haben uns nicht zuletzt deswegen für den Goderdzi Pass entschieden, weil dort Flory Kern auch unterwegs ist. Dieser wirbt auf seiner Seite mit "Erstklassiges Catskiing und Freeriding am Rande Europas, da wo der Schnee zu Hause ist…" Eine Woche Catskiing mit ihm kostet dort 2.300€. Die Bilder sehen toll aus... aber ob das der durchschnittlichen Realität entspricht...hmm?

Zusätzlich gibt es einen Bericht in der Badischen Zeitung über das Abenteuer Skifahren am Goderdzi Pass. Der Redakteur Stefan Zahler spricht von "Easy Going" und von nicht mehr als 20 georgischen Skifahrern im Gebiet, was natürlich das freiheitsliebende Skifahrerherz höher schlagen lässt, allerdings wurde der Bericht unterstützt von Ski Berge Abenteuer - der Firma von Flory Kern. Trotz eventuell versteckter Werbung, ist der Bericht lesenswert, beschreibt er doch dieses kurisose Skigebiet mit fehlender Zufahrtsstraße recht gut: Bericht Goderdzi Pass Badische Zeitung (mit E-Mail Registrierung kostenlos lesbar)

Ursprünglich hatten wir ja sogar 3 Skitage für Goderdzi eingeplant, auf Grund des guten Wetters in Mestia blieben wir dort ja (zum Glück) einen Tag länger und hatten so "nur" 2 Skitage für dieses riesige Skigebiet mit 8 Pistenkilometern. Die reinen Pistenkilometer waren aber ja auch in Mestia nicht ausschlaggebend. Wir erhofften uns hier ebenfalls die ein oder andere Tourenmöglichkeit...das müsste ja trotz fehlender Cat möglich sein...

Hier mal ein Blick auf den Skigebietsplan:

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Das Skigebiet erstreckt sich also zwischen 1.724m und 2.364m Seehöhe. Die zwei vorhanden Lifte von Doppelmayr sind im Gegensatz zur Zufahrtsstraße top modern. Das hier vorzufindende Gelände ist allerdings schon eher sehr gemäßigt, so dass anspruchsvolle Pisten wirklich Mangelware sind. Die beiden Pisten (blau bis grün und rot) am 6er sind oberhalb der Baumgrenze - allerdings mit Flachstücken versehen, so dass da nicht wirklich Fahrfreude aufkommt. Wir sind einmal am rechten Berg, der etwas steileres Gelände aufweist, rausgequert, da war die Schneequalität allerdings eher der Marke Windbruchharsch, so dass wir das Abenteuer auch schnell ad akta legten. Der Rest des Gebiets bei der EUB läuft durch lichten Tannenwälder, durch die es eigentlich recht gut zu fahren geht. Allerdings sind es halt nur 300 Höhenmeter - bei einer Bahnlänge von 1,8km könnt ihr euch das Gefälle ausrechnen.

Man hat dort noch vieles vor: Zur Einstimmung, ein Werbevideo vor 3 Jahren. Es ist noch längst nicht alles umgesetzt. Ob es jemals fertig wird, wird man sehen:
Direktlink
Hier nun ein paar Bilder vom Skigebiet:

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^^ Start mit der 8er EUB Zanka. Diese wurde 2012 eröffnet und mit EU-Mitteln finanziert.

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^^ Preise. Mit 48 Lari für 2 Tage, also knapp 13€ ein Schnäppchen! Auch beachtlich: Saison auch hier bis 30.04.!

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^^ Daten der EUB.

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^^ Hier erkennt man gut das durchschnittliche Gelände am Goderdzi Pass. Die Tannenwälder sind licht, das Gefälle allerdings zu gering.

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^^ Die (völlig überdimensionierte) 6KSB Chanchakhi, mit einer theoretischen Förderleistung von 2.500 Personen pro Stunde.

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^^ Hier die Daten.

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^^ Die Landschaft auf der Höhe - der Berg rechts könnte sich bei Neuschnee für den ein oder anderen Run eignen.

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^^ Blick vom Goderdzi Pass in die Türkei. Luftlinie so circa 15km.

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^^ Ob man da irgendwo hinkommt? Riskant...

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^^ Einsam dreht die 6KSB ihre Runden.

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^^ Die Pisten sind natürlich total überfüllt.

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^^ Blick in die Berge des kleinen Kaukasus. Könnte von der Landschaft auch gut das Salzburger Land sein.

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^^ Wieder unten angekommen in der Front du Neige auf Georgisch. Die zu sehenden Häuser sind noch nicht fertiggestellt.

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^^ Nach den ersten 2-3 Abfahrten liesen wir es erstmal bleiben und schauten uns das Geschehen an der Talstation an. Die Bretterbuden, die seit der Eröffnung der EUB rumstehen, werden wohl nach Fertigstellung der Nobelschuppen im Hintergrund verschwinden (?). Aktuell berherbergen sie Restaurant, Supermarkt, Skiverleih und Rodelverleih. Das Equipement ist natürlich nicht das Neueste.

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^^ Blick zur Goderdzi Skilounge, die topmodern ausgestattet ist. Allerdings geschlossen.

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^^ Blick ins Innere der Ski Lounge. Alles vom feinsten, für die zu erwartenden (?) neureichen Gäste aus Batumi.

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^^ Auch ein moderner Skiverleih wäre hier zu haben, der sogar eingerichtet ist. Ob der schon jemals auf war?

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^^ Wir haben uns dann hier reingetraut. Ein Khachapuri geht doch immer.

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^^ Der Fastfood Betreiber spricht auch alle möglichen Leute vor seinem Bretterstadl an. Es ist wie immer eine Mischung aus Gorgisch mit 3 Wörtern Englisch.

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^^ Innenleben. Alles da, was man braucht.

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^^ Der Anton aus Goderdzi. Ob das blind macht?

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^^ Während wir unser Khachapuri genossen, kam Anton mindestens noch 3x zu uns und wollte uns weiteren Schnapps geben. Wir lehnten freundlich ab.

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^^ Ich schaute mir stattdessen geduldig seine Bilder aus Deutschland an. Deutschland genießt in Georgien einen guten Ruf.

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^^ Begeisterung?

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^^ Anschließend drehten wir eine weitere Runde im Skigebiet, da jetzt die Sonne etwas durchkam. Wir wagten uns jetzt mal in die Wälder.

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^^ Der Schnee war allerdings auch hier eher windgepresst. Trotzdem machte das mehr Spaß als die flachen Pisten.

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^^ Hier der beschriebene Versuch, am steileren Hang bei der 6KSB was zu finden. Schneequalität leider mangelhaft.

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^^ Gegen 14 Uhr beendeten wir unseren Skitag. Sogar ein "Schirm" hat es hierher geschafft.

Wir haben am Morgen bei unserem Vermieter eine Skidoo-Stunde für den Nachmittag gebucht. Skidoo fahren mitten durch die verschneite Landschaft am Goderdzi Pass - ja, das war dann doch das nötige Abenteuer, das unsere Stimmung deutlich steigerte. Der komplette Bereich am wirklichen Goderdzi Pass ist ja mit Catski Spuren versehen, so dass man auf den Tracks ordentlich Gas geben kann. Für mich war es das erste mal auf einem Skidoo - Kollege Felix hat das schon öfters gemacht und hat ordentlich Gas gegeben. Geiles Abenteuer! Solltet ihr euch mal hierher verirren, unbedingt mitnehmen!

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^^ Gute Stimmung bei uns! :)

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^^ Hier zu sehen, das Hotel Meteo, bei dem sich die Gruppe von Flory Kern einbucht.

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^^ Mit dem Skidoo auf der eigentlich Passhöhe Goderdzi auf 2.025m. Im Sommer kann man hier mit dem Auto drüber.

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^^ Nochmal der Blick auf die Front du Neige von Goderdzi. Bergab war das mit dem schweren Skidoo gar nicht so ohne, vor allem in den Kurven...

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^^ Ganz normales Leben hier am Goderdzi Pass.

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^^ Manche Georgier schrecken auch vor nichts zurück. Selbst Allrad geht halt nicht überall. Das musste der Kollege nach 10 Versuchen auch kapieren.

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^^ Diesen Abend gönnten wir uns die Goderdzi Lounge, von dem uns der Vermieter eigentlich abriet.

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^^ Das Essen war aber durchaus lecker und das Ambiente natürlich auch angenehmer als das Schullandheim bei David.

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^^ Dort trafen wir anschließend aber auf diese geselligen Georgier. Dazusetzen und den (selbstgemachten) Whiskey anstandshalber halbwegs mitzutrinken gehört natürlich dazu. Felix hat an dem Abend neue Freunde gemacht. :wink:

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^^ Stimmung draußen in der Nacht. Nebel pur.

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^^ Am nächsten Morgen dann die Überraschung: 20cm Neuschnee. Na immerhin! :)

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^^ Natürlich hofften wir auf einige Runs im Waldbereich. Der Hang hier unterhalb der Gondeltrasse ist das Ziel.

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^^ Blick auf das verschneite Goderdzi. Schaut doch schon schöner aus!

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^^ Das Zurückqueren Richtung Gondel erweist sich auf Grund der vorhandenen Zäune (und selbst dort streunenden Hunden) als nicht so einfach...

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^^ Nicht mein bestes Sprungfoto - aber man sieht: Etwas Spaß lässt sich doch hier im Wald haben!

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^^ Schneequalität war durchaus passabel. Hätte aber mehr sein können, wobei man dann unten im flachen Teil wieder seine Probleme bekommt rauszukommen.

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^^ Zum Ende wurde natürlich obligatorisch der Airbag gezogen. Ende Gelände. Das wars mit dem Skifahren in Georgien!

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^^ Jetzt noch ein Khachapuri mit Ei - geht so. :wink:

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^^ Anschließend ging es ans umziehen und zur Verabschiedung von David. Netter Kerl - der sich übrigens über Buchungen freut: Goderdzi Hotel David

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^^ Es wartete ein letztes Abenteuer auf uns. Die 5€ Fahrt vom Goderdzi Pass mit der Marschrutka. Gefühlt wie ein Flüchtlingstranport ans Schwarze Meer.

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^^ Unglaublich, wie viele Leute in die Klapperkiste passen. Der hier zu sehende Füllungsgrad war noch nicht das Highlight. Zwischenzeitlich waren 20 Passagiere teilweise stehend da drin! Puh...

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^^ Gut, beim nächsten Mal können wir dann gleich zelten gehen...

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^^ Kurzer Stopp bei diesem Straßenimbiss. Probieren erlaubt - wir haben uns nicht getraut.

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^^ Wir waren am Ende die letzten Passagiere in der Marschrutka. Er brachte uns bis vor unseren letzten Overnight Stay im 5 Sterne Hotel Radisson Blu. Klar, vorher mit 5 Euro durch die Landschaft tuckern und dann Klotzen. :wink:

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^^ Die 5 Sterne gibt`s hier in Batumi allerdings auch für erschwingliche 80€ mit Frühstück. Nach den rustikalen Unterkünften dann doch nochmal Erholung vor dem Rückflug.

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^^ Es ging nochmal lecker georgisch Essen - das letzte Khachapuri und natürlich Cucumber Tomato Salat. Leider keine georgische Folkore für mich mehr. :wink:

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^^ Am letzten Morgen dann nochmal kurz entspannen im Hotelpool.

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^^ Blick aus dem Hotelzimmer auf Batumi und die Berge im Hintergrund.

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^^ Andere Seite mit Schwarzen Meer. Arm und Reich leben hier natürlich (noch) eng beeinander.

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^^ Natürlich hat unser bester Mann Goga auch hier wieder Freunde organisiert, die uns dann zum Flughafen nach Kutaissi brachten. Die Fahrt war recht angenehm. Wir waren pünktlichst am Flughafen.

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^^ Dort trafen wir wieder auf unsere bulgarischen Reisefreunde aus Mestia. Kleines Land, dieses Georgien. Skifreaks finden sich halt doch überall wieder.

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^^ Zurück in Memmingen. Müde, aber zufrieden und glücklich! Tolles Abenteuer!

Fazit:
Georgien ist ein beeindruckendes Land. Die landschaftliche Vielfalt mit den hohen, vergletscherten Bergen im hohen Kaukasus, das Flachland mit den tropischen Einflüssen am Schwarzen Meer und der Mittelgebirgscharakter im kleinen Kaukasus machten die Reise besonders abwechslungsreich. Es war von Anfang bis zum Ende ein Abentuer, auf das man sich einlassen muss, will man dieses Land für sich entdecken. Dabei sollte man definitiv die "Angst vor Fremden" ablegen und auf das Gute in den georgischen Menschen vertrauen. Obwohl es sprachliche Probleme gibt, wurden wir nie im Stich gelassen, die Uhrzeiten wurden eingehalten und auch die verhandelten Preise wurden stets ordentlich abgerechnet.
Unsere Reise wäre nicht die Gleiche gewesen, hätten wir nicht so viel Kontakt mit Einheimischen gehabt. Genau das hat das Abenteuer Georgien perfekt gemacht. Der verrückte Taxifahrer Goga mit seinen "Freunden" in ganz Georgien, die freundlichen Hostelmum Tea, die alles für uns organsiert hat. Auch David am Goderzi Pass, der sehr froh über unseren Besuch war, hat den Gesamteindruck über die freundlichen Georgier bekräftigt.
Skifahrerisch war natürlich der Tag in Ushguli das Highlight schlechthin. Wer sich traut, sollte definitiv dort eine Skitour einplanen. Am Tetnuldi Pass selbst könnte durchaus auch was gehen, wenn die Lawinensituation es zulässt. Goderdzi würde ich natürlich jetzt nicht mehr besuchen, dort ist es für mich einfach zu flach. Trotzdem bin ich froh, dass ich es gesehen habe.

Also: Georgien (Mestia) ist für Skifanatiker ein Muss. Wer Georgien richtig kennenlernen will, sollte es so wie wir machen. Wer nur Tiefschneeruns haben will, das notwendige Kleingeld hat und in der deutschen Blase bleiben möchte, ist bei Flory Kern gut aufgehoben. Ich bin mir sicher, Georgien wird sich auch touristisch weiterentwickeln. Die Coronakrise wird das aber sicher nach hinten raus verzögern. Ich bin froh, dass wir es 2020 geschafft haben, dieses Land zu bereisen.
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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 29.02.-02.03.20 - Goderdzi Pass - Skiimobilienblase von Batumi?

Beitrag von Skifreak_1 » 06.10.2020 - 15:39

Lieber Arlbergfan, vielen Dank für Deinen letzten Bericht aus Georgien. Er hat einen tollen Einblick in das Skifahren in diesem Land geliefert. :D

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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 29.02.-02.03.20 - Goderdzi Pass - Skiimobilienblase von Batumi?

Beitrag von starli » 06.10.2020 - 22:32

Danke, damit hätte ich jetzt Goderdzi um ein "-4-5-" in meinen POIs rgänzt. Dann lieber nochmal Bakuriani oder Tetnuldi oder gleich in der Türkei oder Russland bleiben und sich die nervige Grenze sparen ;-) (also bei der TR-GE-Grenze war es jeweils die türkische Einfahrt, die nervig war.)
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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 29.02.-02.03.20 - Goderdzi Pass - Skiimobilienblase von Batumi?

Beitrag von Henri » 07.10.2020 - 00:12

Vielen Dank für die unglaublich schöne Berichte Arlbergfan! Ich will wieder zurück! September 2019 war ich auch (zum zweiten Mal) in Georgien, diesmal für einen 2-Wöchigen Roadtrip (u.a. Tiflis, Svaneti, Achaltsiche, Paravani, Kakheti, usw.). Viele Bilder kommen mir sehr bekannt vor, wir haben sogar die gleiche Supermarkt in Zugdidi besucht :wink:

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^ Svaneti ist auch im Herbst wunderschön zum Wandern

Ab Khulo war bei uns die Straße nach Goderdzi und weiter nach Achalkalaki auch echt grottenschlecht. Wir sind so gegen 12 in Batumi losgefahren und sind nach einem kurzen Zwischenstopp in Khulo erst gegen Mitternacht(!) in Achaltsiche angekommen. Beim vorbeifahren hat das Skigebiet Goderdzi mich auch nicht so überzeugt. Lieber fahr ich nochmal im Winter nach Svaneti, Gudauri oder Bakuriani so wie in Januar 2017.

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^ Zwischenstopp in Khulo
https://abload.de/image.php?img=img-202 ... 8ubkec.jpg
^^ Mit dem Skidoo auf der eigentlich Passhöhe Goderdzi auf 2.025m. Im Sommer kann man hier mit dem Auto drüber.
Und ab hier (nach rechts) bis Beshumi liegt eine perfekt geteerte Straße, 5 km, nur da oben auf 2000 meter Höhe... :lol:
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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 29.02.-02.03.20 - Goderdzi Pass - Skiimobilienblase von Batumi?

Beitrag von starli » 07.10.2020 - 12:29

^ Gerne einen ausführlicheren Bericht bitte ;-)
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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 29.02.-02.03.20 - Goderdzi Pass - Skiimobilienblase von Batumi?

Beitrag von Arlbergfan » 07.10.2020 - 13:57

Vielen Dank für das Feedback!
Die Straße von Khulo ist immer noch nicht besser. Mich wundert es wie gesagt, dass es die Einheimischen nicht so sehr stört.

Aber schaut mal diese Schneehöhe an der Passhöhe an. Da sieht man, dass es dort ordentlich Schnee hatte!

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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 29.02.-02.03.20 - Goderdzi Pass - Skiimobilienblase von Batumi?

Beitrag von Mt. Cervino » 07.10.2020 - 14:31

Danke für "Mitnehmen" und Teilen deiner Eindrücke.
Wenn man allerdings bedenkt, dass das Skidoo-Fahren das interessanteste an diesem Skigebiet gewesen zu sein scheint, ist schnell klar wie diese Tage im Vergleich zu den anderen Tagen im Bericht einzuordnen sind.
Für so ein langweiliges Skigebiet braucht man nicht so weit zu reisen, die gibt es auch in den Alpen mehr als genug davon.
Aber der Kontrast der primitiven Hüttchen und Verkaufsständen zu den neuen Luxusbauten ist schon sehenswert.
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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 29.02.-02.03.20 - Goderdzi Pass - Skiimobilienblase von Batumi?

Beitrag von freeriderin » 07.10.2020 - 17:05

Oh, Schneehöhenvergleich :D

"Langweilig" kann ich übrigens nur bedingt bestätigen. Mit passenden Verhältnissen sowie Tourenski und/oder Catskiing kann es da sehr, sehr schön sein. Ist aber natürlich nicht Gudauri.
201613-21 Georgien-126.jpg
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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 29.02.-02.03.20 - Goderdzi Pass - Skiimobilienblase von Batumi?

Beitrag von bayer » 14.10.2020 - 10:10

@Arlbergfan
Top Bericht, Danke!!!!
Wieviel hat euch denn dieser Trip pro Person gekostet? Also "all inkl, mit Flug, Taxis, Unterkunft, Skipass, Catering,....?

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